25. Juni 2021

Crocodile Tears (Alex Rider 8) von Anthony Horowitz

Anthony Horowitz: Crocodile Tears, Taschenbuch, Ravensburger

Alex Rider wäre gern ein ganz normaler Jugendlicher. Doch egal, wohin er geht, er zieht das Verbrechen magisch an. Als er in einem Genlabor auf McCain trifft, den millionenschweren Gründer einer Hilfsorganisation, schrillen bei ihm zu Recht alle Alarmglocken. Was plant der angesehene Geschäftsmann? Alex heftet sich an seine Fersen, aber dann wird er entführt und nach Afrika verschleppt. Seine Aussichten, dort lebend wegzukommen: nahezu null. Und was McCain plant, um Millionen an Hilfsgeldern auf der ganzen Welt zu verdienen, kann nur Alex Rider im Wettlauf gegen die Zeit verhindern. (Crocodile Tears)

Titel: Crocodile Tears Autor: Anthony Horowitz Verlag: Ravensburger Reihe: Alex Rider, #8 Seitenzahl: 352 (388) Genre: Jugendthriller Alter: 12+ Erste Aufl.: 2010 (12.11.2009) Ausgaben: Hardcover (ENG), Taschenbuch, E-Book, Hörbuch ISBN: 978-3473585465 (TB) Vorgängerband: Snakehead (Alex Rider 7) Folgeband: Scorpia Rising (Alex Rider 9)

Zum Buch Crocodile Tears (Alex Rider 8)

Crocodile Tears ist der achte Teil der spannenden Agentenreihe um den jungen Spion Alex Rider, der unmittelbar an den siebten Teil Snakehead anschließt. Das Buch erschien erstmals 2007 in England bei Walker Books. Es ist sowohl als Hardcover, als auch als Taschenbuch und E-Book erhältlich. Das Coverdesign wurde, wie bei allen Büchern der Alex-Rider-Reihe, im Laufe der Jahre mehrfach geändert. Die aktuelle englische Taschenbuchausgabe umfasst 388 Seiten.

Meine Meinung zu Crocodile Tears

Alex Rider ist zurück. Diesmal führt ihn seine Mission unfreiwillig nach Kenia in Afrika, wo er es in seinem Kampf gegen den skrupellosen Bösewicht Reverend McCain (wie die Tiefkühl-Pommes) auch mit einigen hungrigen Krokodilen zu tun bekommt. Das Cover des Romans zeigt die entsprechende Szene recht gut. Das ist auch der Hauptgrund, warum mir die neuen (deutschen) Cover der Reihe so gut gefallen. Sie sind nicht so 08/15, wie die Cover der älteren Auflagen.

Über die Alex-Rider-Bücher habe ich in den Rezensionen der anderen Bücher schon einige Worte verloren und Anthony Horowitz setzt auch im achten Band der Reihe seine Arbeit ideenreich fort. Dass Alex inzwischen, mehr oder weniger unfreiwillig, auf der ganzen Welt unterwegs ist, macht die Bücher abwechslungsreich. Ansonsten folgt die Handlung eigentlich immer dem gleichen Muster. Ein reicher Bösewicht (kann auch mal eine Frau sein) will entweder noch reicher werden oder setzt seinen Reichtum ein, um Rache an der Welt für einige prägende Ereignisse in der Kindheit zu nehmen. Alex Rider schlittert, oft gegen seinen Willen, zwischen die Fronten und durchkreuzt mit viel Mut und Ausdauer die Pläne, um schließlich das Leben vieler Unschuldiger zu retten. Eigentlich ist es die klassische James-Bond-Handlung nur mit dem Unterschied, dass Alex nicht alle paar Stunden mit einer anderen Frau ins Bett steigt und bemerkenswert leicht ohne Schusswaffen auskommt. Irgendwie kommen seine Gegner aber dann doch immer wieder durch sein Zutun ums Leben, aber so ist das eben mit den Bösen, wenn sie verlieren und das Gute gewinnen soll.

Anthony Horowitz: Crocodile Tears, englisches Taschenbuch

Mir hat Crocodile Tears gut gefallen, wie eigentlich alle Alex-Rider-Romane bisher. Diesmal spielen Gentechnik und Genmanipulation eine wichtige Rolle, wodurch sich Horowitz auch in diesem Band an aktuellen Themen orientiert und seinen Leserinnen und Lesern dabei einige interessante Fakten mit auf den Weg gibt. Es ist dem Autor hoch anzurechnen, dass er sich vor und während des Schreibens der Bücher intensiv mit der jeweiligen Thematik auseinandersetzt, mit Experten spricht und alle möglichen Handlungsorte besucht, um seine Geschichten und Beschreibungen so realistisch wie möglich zu machen. Seine Ausführungen haben also auf einer wissenschaftlichen Basis Hand und Fuß, was mir gut gefällt. Ein bissen was kann man in den Alex-Rider-Romanen immer lernen. Gleichzeitig sind es Themen, die die Jugend interessieren dürften.

Crocodile Tears ist spannend und voller Ideen. Alex muss einiges durchleiden und ist wieder einmal nahezu auf sich allein gestellt. Der Autor scheut sich auch nicht Charaktere über die Klinge springen zu lassen, wenn es der Dramatik dient. Viele der Hauptpersonen sind altbekannt, die Rollen klar verteilt. Längen sucht man in der Handlung vergeblich, weil eigentlich in jedem Kapitel etwas passiert und man immer wieder versucht ist weiterzulesen. So stelle ich mir spannende Jugendbücher vor, die ich auch als Kind sehr gerne gelesen hätte. Das sich Alex Rider am Ende immer mehr oder weniger wohlbehalten aus der Affäre zieht, erwartet man von einem Helden. Wirklich gut gefällt mir auch, dass sich Alex‘ Suche nach den wahren Ereignissen der Vergangenheit, insbesondere die Suche nach seinen Eltern und die Hintergründe ihres Todes, wie ein roter Faden durch alle Bücher der Reihe zieht. Die Bücher stehen also in einem Zusammenhang und ich bin gespammt, was da in den Folgebänden noch kommen wird.

Mein Fazit zu Crocodile Tears

Auch der achte Teil der Alex-Rider-Reihe konnte mich überzeugen. Es ist auch der erste Roman der Reihe, den ich nicht im englischen Original, sondern auf Deutsch gelesen habe. Wie auch die anderen Teile, ist Crocodile Tears durchaus lesenswert, gerade für jüngere Leserinnen und Leser, die auf viel Action und Spannung stehen. Die Alex-Rider-Reihe wurde durch ihren ersten Roman Stormbreaker weltbekannt, der übrigens auch verfilmt wurde

Ich habe das Buch im englischen Original gelesen und empfinde es als gut verständlich für Fortgeschrittene junge Leserinnen und Leser. Dieser Jugendthriller eignet sich, wie eigentlich alle Bücher der Alex-Rider-Serie, zur Übung des Leseverständnisses beim Lesen englischer Texte. Tipps, wie man am besten an solche Texte herangeht, findet Ihr in meinem Beitrag zum Sprachniveau.

Jay

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