27. Februar 2024

Über den Umgang mit Büchern

Neulich bin ich beim Stöbern durch verschiedene Literaturblogs auf einen interessanten Beitrag gestoßen. In seinem privaten Blog Kaffeehaussitzer beschreibt Uwe Kalkowski „über den Umgang mit Büchern“. Er selbst ist Produktmanager in einem Verlag und damit nicht nur privat den Büchern eng verbunden.

Sein überaus lesenswertes Blog kann ich an diese Stelle nur weiterempfehlen. Sein Beitrag hat mir jedenfalls so gut gefallen, dass ich diese Idee hier gerne aufgreife. Ich verwende dabei teils seine Überschriften und gebe meinen fränkischen Sempft (sic!) dazu. Treuen Leserinnen und Lesern mag die eine oder andere Offenbarung hier bereits bekannt vorkommen. Keinesfalls will ich jemandem Vorhaltungen machen, wie man mit Büchern umgeht, auch wenn die Überschrift das suggerieren mag. Dieser Beitrag zeigt lediglich auf, was mir wichtig ist. Oder wie der Kaffeehaussitzer geschrieben hat: meine ganz persönlichen Gebräuche, Rituale und Marotten. Wie immer würde ich mich über Eure Kommentare am Ende freuen.

Über meine Liebe zu Büchern

Sie besteht wirklich schon sehr lange. Sie geht so weit zurück, dass es mir schwerfällt mich zu erinnern, wann es eigentlich anfing. Es war wohl bereits vor meiner Grundschulzeit und seither sind Bücher und andere Arten des geschriebenen Wortes für mich ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Nicht alle teilen diese Zuneigung. Bei jedem meiner Umzüge in der Vergangenheit mussten kistenweise Bücher sorgfältig in stabile Kartons verpackt und von A nach B gebracht werden. Im Film León der Profi nimmt der Auftragskiller León seine Topfpflanze mit in die nächste Wohnung. Sie ist im wichtig. Bei mir sind es immer ein paar hundert Bücher, die mich begleiten. Ich brauche sie um mich, ebenso wie Topfpflanzen und die Luft zum Atmen. Legt mir bitte ein Buch mit ins Grab.

Über das Sammeln

Neulich sagten einige Bücherfreunde über sich, sie hätten keinen SuB (Stapel ungelesener Bücher), sondern lediglich eine gut sortierte Privatbibliothek. Nun, von einer Privatbibliothek bin ich im Moment noch weit entfernt, aber ich nähere mich ihr langsam aber beständig. Meine Umzüge hielten mich davon ab, die Zahl der Werke zu sehr anwachsen zu lassen. Irgendjemand muss das alles ja auch schleppen. Inzwischen bin ich jedoch an einem Wendepunkt angelangt und kann mir guten Gewissens das eine oder andere Regal mehr leisten. Mein Traum ist ja wirklich ein eigenes Lesezimmer mit allen Büchern in Regalen und Vitrinen um mich herum.

Seit einigen Jahren sammle ich also aktiv Bücher. Bevorzugt sind es Hardcover-Ausgaben, denn mit Paperbacks kann ich nicht viel anfangen. Ich mag keine Knicke am Buchrücken und außerdem liebe ich einfach hochwertigere Bücher in der Hand. Schon allein wegen der Haptik ist das ein ganz anderes Erlebnis.

Idealerweise sind es dann auch keine 08/15-Ausgaben, die mich begeistern. Ein schöner Leineneinband, Leder (oder wenigstens Kunstleder), da bin ich dabei. Ich sammle schöne Ausgaben, die man nicht einfach im regulären Buchhandel kaufen kann. Die sind mir dann auch ein paar Euro wert.

Nolyn und Farilane von Michael J. Sullivan als limitierte Ausgabe in Kunstleder gebunden.

Bücher sammeln ist eine Leidenschaft und es kann dann schon auch passieren, dass mehrere verschiedene Sonderausgaben eines Buches in meinem Regal stehen. Im Moment wächst meine Privatbibliothek um etwa 40-50 Bücher pro Jahr. Die Ausgaben kommen vor allem aus England oder aus den USA per Post. Leider gibt es bis dato noch keinen Verlag in Deutschland, der sich auf die Produktion hochwertiger Sammlerausgaben von deutschen Autoren spezialisiert hat. Vermutlich ist dafür der Markt zu klein.

Über das Signieren

Inzwischen ist es ja üblich geworden, sich seine Bücher auf Autorenlesungen und Buchmessen signieren zu lassen. Selbst ich tue das hin und wieder. Da ich jedoch, wie bereits erwähnt, das Besondere mag, reißen mich signierte Handelsausgaben inzwischen nicht mehr vom Hocker. Das Signieren von Büchern macht die Exemplare zwar besonders, allerdings wird es inzwischen schon inflationär verwendet, um den Verkauf anzukurbeln.

Es sollte für mich also schon limitiert sein und gleichzeitig nicht überall erhältlich. Diese Ausgaben machen mittlerweile einen Großteil meiner Bücher im Regal aus. Sie sind meist schnell vergriffen und steigen mit der Zeit im Wert. Für mich bedeutet es, immer wachsam zu sein und ein Auge auf meine bevorzugten Verlage zu haben. Dann habe ich auch die Chance, eines der begehrten Exemplare zu ergattern.

Signaturseite der Sonderausgabe von "The Dragonbone Chair" von Tad Williams (Grim Oak Press)

Ich für meinen Teil bin hier ganz der Sammler. Brauchen tue ich sie eigentlich nicht, aber es ist schön, sie im Regal zu haben, darin zu blättern und lesen und sich daran zu erfreuen. Macht einen Streifzug durch mein Blog und Ihr werdet viele Beiträge zu den Sammlerausgaben finden. Wer sich die Bilder anschaut, wird schnell verstehen, warum ich als Buchliebhaber einfach nicht widerstehen kann.

Über das Verleihen

Nur in den seltensten Fällen verleihe ich Bücher. Leider habe ich in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen damit gemacht. Bücher sehen, nachdem ich sie gelesen habe, immer noch aus, wie gerade in der Buchhandlung aus dem Regal genommen. Ich behandle sie sehr sorgsam und es tut mir weh, wenn sie nicht so zu mir zurückkommen, wie ich sie weggegeben habe. Sollte ich doch mal ein Buch verleihen, dann nur eines, bei dem es mir nichts ausmachen würde, es nicht mehr zu bekommen (und das sind die wenigsten).

Über die perfekte Lesehaltung

Am liebsten sitze ich bequem auf dem Sofa, wo ich auch mal meine Körperhaltung ändern kann. Wenn es allzu bequem ist, dann besteht immer auch die Gefahr einzuschlafen. In meinem doch recht arbeitsreichen Alltag bin ich abends oft erschöpft. Was mir leider noch fehlt, ist der perfekte Lesesessel, der mir langes, ermüdungsfreies Lesen ermöglicht. Da ich aber auch noch kein Lesezimmer habe, habe ich einen passenden Sessel bisher noch nicht vermisst. Vielleicht sollte ich mich demnächst mal auf die Suche machen. Lesen in der Badewanne (wenn ich denn mal bade) kann ich gar nicht. Am Tisch sitzen ist ok, allerdings macht sich dann nach einiger Zeit mein Rücken bemerkbar. Nein, ein guter (nicht allzu) bequemer Lesesessel wäre für mich optimal.

Über Heißgetränke

Kaffee ist nichts für mich und habe ich noch nie gemocht. Allerdings kann ich mich für eine gute Tasse Tee durchaus erwärmen. Entweder ein guter Früchtetee oder traditionell schwarz mit etwas Milch und Zucker, wie ihn die Engländer trinken. Ich finde, Tee hat etwas Beruhigendes für die Seele, wie die schlafende Katze auf dem Schoß.

Was könnte also besser zu einer entspannten Lesestunde passen, als eine Tasse Tee zu einem guten Buch. Schon das Teekochen ist ein Ritual, ebenso wie das vorsichtige Umblättern der Seiten oder das Aufschütteln der Sofakissen.

Über Kaltgetränke

Nur, wenn es draußen richtig warm ist, trinke ich kühle Getränke. Für mich ist der Tee das Getränk der Wahl zum Buch. Alkohol scheidet bei mir fast ganz aus, da ich kaum etwas vertrage und dann die Buchstaben immer so durcheinander geraten.

Über Notizen im Buch

In Bücher schreibe ich prinzipiell nicht rein. Nicht einmal mit einem Bleistift. Dennoch ist es beim Buch bloggen durchaus sinnvoll, sich wichtige Textpassagen zu markieren, um bei der Rezension darauf zurückkommen zu können. Ich verwende dazu wieder ablösbare Markierstreifen, mit denen ich einzelne Sätze im Buch markieren kann und die dann seitlich aus dem Buchblock herausragen. Dadurch kann ich die Textstellen schnell wiederfinden. Natürlich werden die Streifen nach dem Schreiben der Rezension wieder entfernt und beim nächsten Buch erneut verwendet. In ganz seltenen Fällen, wenn ich keine Klebestreifen zur Hand habe, mache ich am Seitenrand mit Bleistift kleine Kreuzchen. Die kann man leicht und rückstandslos wieder entfernen. Wie ich schon sagte: Meine Bücher sehen nach dem Lesen aus, wie neu aus der Buchhandlung.

Über Lesezeichen

Vor Jahren habe ich mir einmal ein Lesezeichen aus Leder in Form eines Stiers bei Scandinavian Bookmarks gekauft. Die Firma gibt es immer noch und es sind wirklich schöne, langlebige Lesezeichen. Ich mag Lesezeichen. Einzig aus Metall sollten sie nicht sein, weil dadurch die Gefahr besteht, die Seiten zu beschädigen. Der Stier begleitet mich inzwischen schon fast 10 Jahre. Es kommen jedoch auch andere Sachen zum Einsatz. Oft ist es Kassenbon, den ich immer beim Kauf ins Buch lege, oder einfach ein Stück Papier. Auch der Geldschein, von dem Kaffeehaussitzer schreibt, war bei mir schon im Einsatz.

Ich werde jedoch nie verstehen, warum Leute absichtlich in ihre Bücher Eselsohren machen. Wohl nur, weil sie zu faul sind, sich irgendwo ein Stück Papier zu holen. Eselsohren und alles, was das Buch beschädigen könnte, geht gar nicht. Toll finde ich, wenn die Verlage ihren Büchern ein Lesebändchen mitgeben.

Über das Schnüffeln

Schnüffelt Ihr an Büchern? Ich mag das, wenn die Bücher ganz neu sind und diesen ganz eigenen Duft haben. Es ist schon so ein kleines Ritual, das Buch erst einmal zu inhalieren, bevor man anfängt es zu lesen. Ich kann mich erinnern, dass wir das auch früher in der Grundschule gemacht haben. Wenn unsere Lehrerinnen uns „frische“ Drucke aus dem Matrizendrucker ausgeteilt haben, dann rochen die Blätter nach Spiritus. Ok, Bücher riechen nicht nach Spiritus, sondern eher nach dem feinen Aroma von Druckerschwärze, Papier und Leim. Dennoch oute ich mich hier als olfaktorischer Leser.

Über das Durchhalten

„Verschwende Deine Zeit nicht damit, schlechte Bücher zu Ende zu lesen“, heißt es. In dieser Beziehung muss ich noch an mir arbeiten. Ich versuche oft den Büchern noch eine Chance zu geben, immer in der Hoffnung, dass es doch noch gut werden wird. Im Nachhinein betrachtet ist es oft tatsächlich Zeitverschwendung. Bisher gibt es nur ganz wenige Bücher, die ich wirklich abgebrochen habe. Meist ist es eine zu hanebüchene Handlung oder grauenhafte Charaktere, mit denen ich nicht warm werde. Tatsächlich bin ich inzwischen etwas vorsichtiger geworden, denn nicht selten stürzen mich schlechte Bücher in eine Leseflaute, weil ich mich einfach nicht aufraffen kann, sie wieder in die Hand zu nehmen. Am besten ist es also, sie gleich abzubrechen und mit einem anderen Buch zu starten. Schließlich gibt es so viele Bücher und viel zu wenig Zeit. Und ich habe schließlich noch so einiges vor …

Über das Aussortieren und Wegwerfen

Ich ertappe mich dabei, dass ich schon beim Kauf von Büchern überlege, was mit ihnen nach dem Lesen geschehen soll. Kinder- und Jugendbücher wandern bei mir dann nicht wider ins Regal, sondern werden unserer Schulbibliothek gespendet. Dadurch entsteht Platz und die Bücher werden auch weiterhin genutzt und gelesen. In der Regel lese ich Kinder- und Jugendliteratur kein zweites Mal.

Alle anderen Genres haben größere Chancen bei mir zu bleiben. Hardcover behalte ich eigentlich immer. Taschenbücher wandern in ihrem oft noch neuwertigen Zustand in die Gemeindebücherei, den öffentlichen Bücherschrank oder werden an Bekannte weitergereicht. Manchmal behalte ich sie auch, bis ich sie durch eine (signierte) Hardcover-Ausgabe ersetzen kann. Früher habe ich Bücher hin und wieder auch bei Ebay verkauft. Der Aufwand ist jedoch meist zu groß und es kommt nicht viel dabei rüber. Am besten ist es daher, wenn ich Bücher direkt in liebende Hände abgeben kann.
In der Papiertonne landen nur selten Bücher. Oft sind es die völlig abgeranzten, die ich aus irgendeinem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen habe. Ich lese sie und entsorge sie, wenn sie wirklich nichts mehr sind. Gleiches gilt für Bücher, die so grottenschlecht sind, dass ich sie nicht mal mehr verschenken mag.

Über die Ordnung im Bücherregal

Ich versuche in meinen Regalen einigermaßen Ordnung zu halten. Bücher eines Autors stehen daher beisammen, sonst verliere ich irgendwann den Überblick. Leider habe ich noch nicht so viele Bücher, um in den verschiedenen Zimmern meiner Behausung nette kleine Stapel damit zu bilden. Andere können das. Aktuell passt noch alles schön in meine Regale beziehungsweise in die Vitrinen.

Meine Büchervitrine im Jahr 2016. Inzwischen sind einige Bücher mehr zur Sammlung hinzugekommen.

Ich habe mich dafür entschieden, um vor allem die wertvolleren Ausgaben vor zu viel Licht und Staub zu schützen. Außerdem sieht es edel aus. Die Vitrinen sind langsam voll geworden, also kaufe ich eben eine weitere nach, die dann wieder für einige Zeit Platz bietet. Ansonsten gibt es noch einige weitere Regale für Bücher, die nicht dauerhaft bei mir bleiben.

Über die Haptik

Ich lese schon eine längere Zeit mit meinem Kobo und hatte inzwischen auch schon verschiedene Modelle. Ich finde einen E-Book-Reader recht praktisch, wenn ich im Urlaub bin. Wie könnte ich sonst mehrere hundert Bücher zur Auswahl mitnehmen? Ich habe also immer eine halbe Bibliothek dabei und genug Lesestoff für mehrere Weltreisen. Allerdings: Auch wenn ich von digitalen Büchern recht begeistert war, so ist doch ein gedrucktes Buch kaum zu ersetzen. Es geht schließlich nicht nur um den Inhalt, sondern auch um die Haptik. Einen schönen Hardcover in den Händen zu halten, daran zu riechen und umzublättern, das ist toll. So wird das Bücherlesen zu einem Erlebnis für viele Sinne, nicht nur für die Augen. Daher nehme ich für Reisen lieber digitale Bücher mit und lese daheim eher gedruckte Ausgaben. So habe ich das Beste aus beiden Medien und kann meine Leselust mit allen Sinnen genießen.

Das war’s soweit zu meinem Umgang mit Büchern. Vielen Dank an dieser Stelle an den Kaffeehaussitzer für die Anregung zu diesem Beitrag. Bitte schaut auch auf seinem Blog vorbei. Über Kommentare zum Beitrag freue ich mich wie immer sehr.

Jay

9 Gedanken zu “Über den Umgang mit Büchern

  1. Ahoi Jay,

    was für ein schöner (bibliophiler) Beitrag! Das mit dem Verleihen kann ich soooo nachempfinden; meine Bücher sehen auch aus wie neu und andere Leute lesen die immer schief oder brechen den Rücken oder sonstige Gemeinheiten. Nein danke! In letzter Zeit habe ich aber eine große innere Veränderung bzgl. des Reinschreibens durchlaufen und mache das mittlerweile manchmal und genieße das regelrecht; markieren und annotieren, meine Gedanken am Seitenrand… aber eher bei Sachbüchern, Klassikern oder Fremdsprachigem. Frag mich nicht xD Ansonsten auch Klebenotizstreifen; die lass ich aber im Buch ^^ Und mit den eBooks halte ich es genauso – unterwegs aus praktischen Gründen gerne digital; daheim lieber Print (und bevorzugt Hardcover!).

    Liebe Grüße
    Ronja von oceanloveR

  2. Hey Jay,

    so ein interessanter Beitrag. Ich ticke da in vielerlei Hinsicht ähnlich wie du und musste bei ganz vielen Absätzen an die Montagsfrage denke 😉

    Liebe Grüße
    Sophia

  3. Hallo Jay,
    ich habe deinen Beitrag sehr gerne gelesen und auch einige Übereinstimmungen von meinem Leseverhalten zu deinem erkannt.

    In Bücher schreiben, das ist etwas, was ich nie tun würde. Die Idee mit den Markerzetteln finde ich klasse. Ich handhabe das jedoch etwas anders. Mein Lesezeichen ist zumeist ein Blankopapier. Auf diesem mache ich mir dann kleine Notizen für die Rezension oder notiere mir eine Seitenzahl für eventuelle Zitate. Dazu dann kleine Hinweise wie „unten“, „oben“ und die ersten Worte des Satzes, damit ich ihn auch auf jeden Fall wiederfinde.

    Ich verleihe Bücher auch äußerst ungern. Ich verschenke sie, wenn ich mich von ihnen trennen kann oder kaufe auch das Exemplar gerne nochmal neu, um es dann an einen lieben Menschen zu verschenken. Ich habe ähnlich schlechte Erfahrungen mit dem Verleihen gemacht. Dinge sind nicht zurückgekommen oder meine HDR-Ausgabe wurde mit Eselsohren und Bleistiftbemerkungen versehen. Man könnte jetzt sagen „dadurch erzählt das Buch dann auch eine Geschichte“, aber … nein ;o)

    Mein liebster Leseplatz ist, wie bei dir, die Couch.

    Was das Durchhalten betrifft: Ich versuche Bücher auch nicht abzubrechen. Die Bücher, die ich während meiner Zeit als Buchbloggerin abgebrochen habe, kann ich an einer Hand abzählen. Es waren sehr sehr wenige. Ich hatte es sogar schon mal, dass ein Ende meine Meinung zum Buch noch einmal völlig revidieren konnte.

    Deinen Absatz über die Haptik kann ich so 1:1 auch für mich unterschreiben. Ich schätze den EBook-Reader, wenn es um die Mitnahme von Büchern geht. (Printbücher dürfen schon mal mit auf die Reise, aber ich habe oft auch Angst, dass sie mir in der Tasche kaputtgehen). Unter anderem auch wegen der Tatsache, dass man mit dem Reader eine große Auswahl mitnehmen kann. Printbücher stehen bei mir aber auf Platz eins. Nicht nur deswegen, weil sie im Nachhinein auch schön im Regal aussehen (das ist schon ein Grund, aber auch nicht der einzige), sondern u.a. auch, weil ich darin einfach lieber lese. Ich sitze schon viel zu viel vor dem Monitor und schätze es, in der Freizeit mal nicht auf irgendeinen Bildschirm zu schauen.

    Was das Getränk betrifft: Ich bin auch ein großer Teeliebhaber. Aber meine Leidenschaft gilt dem Kaffee. Allerdings meist gar nicht beim Lesen sondern eher beim Bloggen. Beim Lesen trinke ich meist einfach nur Wasser :o)

    Ich danke dir für diesen interessanten Beitrag.

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

  4. Schönen guten Morgen!

    Ein interessanter Einblick in deinen Bezug zu Büchern 🙂
    Ich hab deinen Beitrag heute gerne in meiner Stöberrunde verlinkt.

    Ich sammle ja auch schon recht lange, hab aber einfach einen eingeschränkten Platz in der Wohnung, auch wenn mit der Zeit überall Regale dazugekommen sind 😀 Ich sortiere aber auch immer wieder aus, weil ja auch eine Menge Bücher dazukommen.
    Auf dem Reader lese ich zwar auch gerne, hab aber von manchen Büchern bzw. Reihen einfach lieber die Bücher im Regal stehen. Die möchte ich einfach „haben“ ^^

    Was ich aussortiere kommt ins Tauschregal (also zum vertauschen auf einer Internetplattform) oder auch in einen Bücherschrank, da gibts jetzt endlich seit einiger Zeit auch einen in meiner Nähe.

    Da ich viele Bücher ertausche oder gebraucht tausche, verleihe ich die auch gerne. Bei manchen Herzensbüchern kann ich aber auch etwas penibel sein 😉

    Liebste Grüße, Aleshanee

  5. Interessant, wie andere Menschen mit Büchern umgehen. Waren sie mir früher heilig und mussten unversehrt gelesen werden wie bei Dir, sind sie für mich heute nach dem Lesen wie die Tageszeitung von gestern und gehen außer Haus an Zweitleser oder in die Büchertelefonzelle. Und weil ich den Geruch von alten Papier nicht mag, mag ich keine alten Bücher lesen. Und auch nur von ganz wenigen anderen Menschen neue Bücher zweitlesen. Ich liebe deshalb unter anderem E-Books.

    1. Hallo Ines,

      ja, das kann ich nachvollziehen, dass sich Einstellungen ändern. Ich gebe ganz oft Bücher nach dem Lesen an andere weiter. Vor allem, weil ich nicht genug Platz habe sie aufzuheben und warum sollte ich Bücher im Regal haben, die dort nur verstauben? Da gebe ich sie lieber weiter, damit andere sie auch lesen können. Lediglich die Bücher, die ich bewusst sammle, bleiben bei mir, weil ich sie einfach schön finde.

      Liebe Grüße
      Jay

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