Tad Williams „Der Drachenbeinthron“ (re-read) – einfach episch gute Fantasy!

Tad Williams: Der Drachenbeinthron (c) Verlag Klett-Cotta

Tad Williams: Der Drachenbeinthron
(c) Hobbit-Presse/Klett-Cotta

Inzwischen ist es fast genau 20 Jahre her, dass ich Tad Williams Fantasyreihe Das Geheimnis der großen Schwerter (engl.: Memory Sorrow and Thorn) verschlungen habe. Die Reihe ist mir über die ganzen Jahre hinweg nur in positiver Erinnerung geblieben und ich finde es ist endlich wieder an der Zeit das Land Osten Ard zu erkunden und den Drachenbeinthron samt seiner Folgebände zu lesen. :)

Omg, seht euch nur diese wunderschönen Cover der Hobbit-Presse- Hardcoverausgabe (links) an. :herz:

Passend zu meinem Re-Read erschien vor Kurzem ein Artikel über den Drachenbeinthron im englischen Fantasyblog Hodderscape des Verlags Hodder & Stoughton. Der Co-Verleger Oliver Johnson schrieb dort seine Meinung zu Tad Williams epischer Osten-Ard-Fantasyreise und ich will euch die nicht vorenthalten. Die Übersetzung des Artikels erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Hodderscape. :thumbup:

Der Drachenbeinthron (von Tad Williams)

Vor Game of Thrones gab es den Drachenbeinthron, der Anfang einer epischen Fantasyreihe, die auch George R. R. Martin inspirierte: „Tads Fantasyserie Der Drachenbeinthron und der Rest dieser berühmten 4-Bücher-Trilogie war eines der Dinge, die mich inspirierten meine eigene 7-Bücher-Trilogie zu schreiben. Ich habe Tads Bücher gelesen und war von ihm beeindruckt… Ich las Der Drachenbeinthron und sagte, ‚Mein Gott, man kann etwas aus diesem Format machen und Tad tut es.‘ Es ist eine meiner Lieblings-Fantasyserien.“

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Tad Williams: Der Abschiedsstein
(c) Hobbit-Presse/Klett-Cotta

Der Drachenbeinthron ist die epische Geschichte einer von Bürgerkrieg zerissenen Welt, der aus einer Thronfolge entstand, die dem abscheulichen Bösen erlag. Erzählt wird sie aus verschiedenen Perspektiven auf eine weite, verwüstete Landschaft, die von unzeitgemäßen Sommerperioden im Winter und Winterperioden im Sommer heimgesucht wird. Die Hauptcharaktere werden von bösen Mächten verfolgt, den Schergen des auferstandenen Sturmkönigs Ineluki und anderen, die dieser beschworen hat. Da gibt es Kriege und magische Horden, Reisen durch dichte Wälder und auf trostlose Eisberge und noch vor den Drachen der Targaryen gab es Igjarjuk, den Eisdrachen.
In diesem Land, Osten Ard, gibt es die fast verschwundenen Überreste wunderschöner elfischer Königreiche, ihrer Gedichte, Kultur und viele andere Wunder. Das alles wird von Simon dem Küchenjungen und Zaubererlehrling entdeckt. Simon ist der willigste und unwilligste Führer, der unbefangenste Protagonist den man zu finden nur hoffen kann. Über die Geschichte hinweg wird er aufgrund einer Serie lebensverändernder Ereignissen (hier keine Spoiler!) zu einem Helden. Simons Gefährte, Binabik der Troll, ist zudem einer der einprägsamsten Nebencharaktere im ganzen Fantasygenre, und der gute, alte Weise Morgenes ist ebenfalls nur schwer zu vergessen.

Es gibt sehr viele Gründe warum Der Drachenbeinthron, wenn auch von Tolkien beeinflusst , die epische Fantasy im Jahr 1989 zu gänzlich neuer Größe verhalf und so viele Menschen inspirierte. Ihn zu lesen ist einfach unumgänglich.

Quelle: Hodderscape.co.uk

Es wird sicherlich nicht mehr allzu lange dauern bevor es also auch für mich wieder heißt…

ON THIS day of days there was an unfamiliar stirring deep inside the dozing heart of the Hayholt,… (Tad Williams: The Dragonbonechair, Chapter 1)

Jay

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