Schreibst du überwiegend Rezensionen über Bücher, die dir gefallen oder auch über Bücher, die dir nicht gefallen?

Hallo zusammen,
nach einigen Wochen Lesepause bin ich nun endlich wieder zurück und finde wieder mehr Zeit zum bloggen. Inzwischen hat sich auch ein bisschen was verändert, zum Beispiel wird die Montagsfrage nicht mehr auf dem Blog von Buchfresserchen gehostet, sondern befindet sich ab dem 01. September 2018 auf Antonias neuem und schön gestaltetem Bücherblog Lauter&Leise. An dieser Stelle wünsche ich Antonia viel Spaß und ein großes Durchhaltevermögen.

Zwar ist die Woche schon fast wieder vorbei, aber ich denke die aktuelle Montagsfrage passt ganz wunderbar zu meinem Leseverhalten der letzten Monate. Ich habe an meinem letzten Buch fast vier Monate gelesen, was sonst eigentlich selten der Fall ist. Diese Woche hatte ich es dann durch und es ist ein gutes Beispiel dafür, dass man mit manchen Büchern nicht so schnell vorankommt, wie man es anfangs vielleicht vermutet hat.

Ich schreibe Rezensionen grundsätzlich zu (fast) allen Büchern die ich lese. Zwar gibt es den bekannten Spruch „Das Leben ist zu kurz, um die Zeit mit schlechten Büchern zu verschwenden“, allerdings kann ich auch nur eine aussagekräftige Rezension schreiben, wenn ich ein Buch wenigsten zu einem guten Teil gelesen habe. Prinzipiell lässt man sich ja nur auf ein Buch ein, an das man schon von Beginn mit einer positiven Erwartung herangeht. Interessiert mich ein Buch nicht oder habe ich aufgrund des Klappentexts den Eindruck, es wäre nicht gut, dann fange ich es erst gar nicht an zu lesen. Sollte sich jedoch während des Lesens herausstellen, dass mir ein Buch so gar nicht zusagt, dann finde ich es schon sehr wichtig dies auch den Lesern meines Blogs mitzuteilen. Oft kann ein tolles Cover oder ein mitreißend geschriebener Klappentext einen Käufer über den vielleicht nur mittelmäßigen Inhalt, blasse Charaktere oder eine lahme Story hinwegtäuschen. Was mittelmäßig, blass oder lahm ist, liegt natürlich immer im Auge des Betrachters. Daher versuche ich auch bei „schlechten“ Büchern, die mich jetzt nicht so fesseln können, immer einen guten Teil zu lesen, um dann in meiner Rezension zu einer begründeten Einschätzung kommen zu können. Dabei versuche ich dann eine möglichst neutrale Position einzunehmen, damit die Leserinnen und Leser meines Blogs sich selbst ein Bild machen können, ob ihnen ein Buch zusagen könnte (oder nicht).
Gar nicht sinnvoll finde ich es, wenn eine Rezension über ein nicht so tolles Buch überhaupt nicht geschrieben wird. Zwar empfehle ich meinen Lesern am liebsten Bücher, die mir selbst gut gefallen haben, aber auch vor nicht so gut gelungenen Werken kann man warnen. Hin und wieder sind es sogar hochgelobte Bestseller, die es bei mir nicht über die zwei Bewertungssterne hinaus schaffen, und damit halte ich dann auch nicht hinter dem Berg. Station Eleven ist so ein grausames Beispiel.

Zur Beantwortung der Montagsfrage kann ich also sagen:
Ja, überwiegend schreibe ich Rezensionen zu Büchern, die mir gut gefallen. Das liegt jedoch nicht daran, dass ich Rezensionen über nicht so gute Bücher gezielt weglasse, sondern, dass ich es bisher einfach recht oft geschafft habe, beim Buchkauf die richtige Wahl zu treffen. Und mal ehrlich: Ein Buch in einer Rezension zu verreißen kann auch ziemlich viel Spaß machen. Insbesondere, wenn es ein „Bestseller“ ist. :)

Jay

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