Habt Ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und Ihr nebenher futtert?

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Überhaupt nicht. Es ist ein Buch und wenn die Handlung fiktiv ist, warum sollte ich da Gewissensbisse haben?
Die Frage ist doch eher, haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir vor der Glotze allerlei Dinge in uns hineinstopfen, während wir gleichzeitig in den Nachrichten das vielfache Leid von Menschen auf der ganzen Welt miterleben müssen? Naturkatastrophen, Hungersnöte, Krieg und Vertreibung. Das ist das reale Leben und wir sollten uns täglich vor Augen führen, wie gut es uns eigentlich geht. Wir haben Essen, frisches Trinkwasser aus der Leitung (nicht überall selbstverständlich), Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Selbst denen, die in Deutschland als arm gelten und die morgens mit Existenzängsten aufwachen und abends mit ihnen ins Bett gehen, geht es noch gut im Vergleich zu dem, was Menschen überall auf der Welt durchmachen müssen. Denkt an die Erdbeben in Italien oder das vor einigen Monaten in Nepal. Wenn ich sehe, wie dort die Menschen noch heute in Ruinen hausen und alles verloren haben, dann wird mir klar wie glücklich wir uns schätzen können. Was kümmern mich da hungernde Protagonisten?
Oder wie seht ihr das?

Jay

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